Arbeitserleichterung durch digitale Baudokumentation

Eine ordentliche Dokumentation im Bauablauf ist enorm wichtig. Die ÖNORM B 2110 gibt für Auftragnehmer und Auftraggeber einen verpflichtenden Standard vor, der im Detail von den Vertragsparteien festzulegen ist. Bei kleinen Bauprojekten wird dies häufig versäumt. Bei größeren Bauvorhaben gibt es oft genaue vertragliche Bestimmungen zur Dokumentationspflicht.

Alle Vorkommnisse, technische Vorgaben und Details sind nachweisbar festzuhalten. Handwerksfirmen leisten dies mittels Bautagesberichten und Regieberichten (falls Leistungen erbracht werden, die über den bestehenden Auftrag hinaus gehen). Bauherren bzw. die Auftraggeberseite dokumentiert das Baugeschehen optimalerweise über das Bautagebuch.

Wer nicht dokumentiert, ist schnell der Verlierer

Die Folgen bei mangelhafter oder nicht vorhandener Dokumentation:

  • Sachverhalte im Nachhinein zu klären ist mühsam bis unmöglich (Gewährleistungsthemen)
  • Missverständnisse führen zu Streitfragen, die oft nur noch vor Gericht ausgetragen werden können
  • Wer ist für die durch Baumängel entstandenen Kosten und Zeitverzögerungen verantwortlich?
  • Finanzielle Nachforderungen bei Mehrleistungen sind schwierig, wenn der Auftragnehmer diese nicht nachweisen kann
  • Die Ursachen von Folgeschäden an Gebäuden, wie Risse in der Mauer, sind kaum zu eruieren

Gerichtsurteile werden auf Grundlage der bestehenden Dokumentation der Vertragsparteien geführt. Wer hier nichts vorweisen kann, hat grundsätzlich schlechte Karten.

Ordentlich dokumentieren – aber wie?

Laut ÖNORM B 2110 müssen Auftraggeber im Bautagebuch ihre Anordnungen und relevanten Sachverhalte eintragen. Auftragnehmer haben in den Bautagesberichten alle vertraglichen Leistungen anzugeben.

Folgende Angaben sind grundsätzlich auf beiden Seiten festzuhalten:

  • Anordnungen durch den Auftraggeber bzw. Bauherrn
  • Informationen zum Leistungsfortschritt
  • Witterung, besondere Vorkommnisse
  • Baubegehungen und Besprechungen
  • Bausicherheitsrelevante Themen
  • Anwesende Gewerke und Personen

Für Auftragnehmer im Besonderen:

  • Personaleinsatz mit Stundenzahl
  • Maschinen- und Geräteeinsatz
  • Materialaufwand und Baustoffverbrauch
  • Genaue Beschreibung der ausgeführten Bauleistungen
  • Erfassen erbrachter Regieleistungen

Das ist nur ein Auszug der täglich notwendigen Dokumentation am Bau. Abnahmen, Teilabnahmen, Planänderungen oder aufgetretene Baumängel sollten zusätzlich aufgezeichnet werden.

Herkömmliche Excel- und Wordvorlagen oder sogar noch am Papier ausgefüllte Berichte führen offensichtlich zu Zettelwirtschaft und Informationsverlusten. Außerdem sind sie zeitaufwendig auszufüllen, weshalb das meist schlampig – wenn überhaupt – gemacht wird. Wenn die Zettel dann irgendwann (oft Wochen später) im Büro landen, sind sie schwer lesbar und zerknittert. Rückfragen sind nötig. Auf dieser Grundlage vollständig abzurechnen ist schwierig. Hier geht viel Geld verloren und Ressourcen werden verschwendet.

So minimieren digitale Bauberichte den Dokumentationsaufwand

image - Arbeitserleichterung durch digitale Baudokumentation
Digitaler Bautagesbericht von BauMaster

Digitale Bautagesberichte, Regieberichte und Bautagebücher bewähren sich im Baualltag. Alle Bauleistungen, Vorfälle und Mängel werden innerhalb von Sekunden über mobile Endgeräte (Handy oder Tablet) direkt vor Ort erfasst. Doch nicht nur das: Aus dem aufgenommenen Sachverhalt wird für den oder die betroffenen Beteiligten eine Aufgabe erstellt. Inklusive Fristsetzung für die Abarbeitung, betroffenes Gewerk, zuständige Person, Priorität, Lage im Bauvorhaben und Kategorie der Aufgabe. In Fotos können Hinweise skizziert werden und Planmarker weisen die Lage eindeutig zu. Dadurch ergibt sich eine lückenlose und nachweisbare Dokumentation, die zudem noch schneller abläuft als herkömmlich mit Papier und Stift.

Weitere Vorteile der digitalen Dokumentation:

  • Berichte, Bauprotokolle, Fotodokumentation, Pläne und alle weiteren Informationen werden zentral beim entsprechenden Bauprojekt abgelegt. Der Projektraum als Digitale Bauakte bietet jederzeit und von überall Zugriff auf relevante Informationen. Kein ewiges Suchen mehr.
  • Die aufgenommenen Punkte sind als Aufgaben zusammengefasst im Dashboard und Bauzeitenplan. Dort kann nach Fristen, Gewerken, Projekten u.v.m gefiltert werden. Alle Baustellen und To-do´s im Überblick.
  • Aufgaben werden Firmen und Mitarbeitern zugewiesen. So weiß jeder in Echtzeit über die Situation auf der Baustelle Bescheid und kennt seine Punkte, die noch abzuarbeiten sind. Kurze Reaktionszeiten und schnelles Mängelmanagement.
  • Es herrschen Transparenz und offene Kommunikation. Dadurch werden Missverständnisse und Informationsverluste vermieden.

Bauen wird zum Miteinander.


3 Tipps zur Auswahl der richtigen Bausoftware:

Es gibt mittlerweile viele Lösungen am Markt. Folgende Punkte helfen Ihnen bei der Entscheidungsfindung:

1. Teillösungen sind meist nicht zielführend. Eine Bausoftware sollte für den gesamten Bauzyklus und allen Anforderungen die passende Lösung bieten.

2. Softwarelösungen ohne das nötige Praxiswissen vom Bau mögen auf den ersten Blick praktikabel erscheinen. Doch im Detail halten Sie den speziellen Anforderungen und Besonderheiten am Bau meist nicht Stand. Erfahrung und Expertise aus der Baubranche sollten sich in der Softwareanwendung widerspiegeln.

3. Sie entscheiden sich nicht nur für eine Bausoftware, sondern für einen Partner. Support, Einführungshilfen und Schulungen sollten mit angeboten werden. Dann sind Sie auf der sicheren Seite.

Standards, wie Verfügbarkeit auf allen Endgeräten, offline-Arbeiten, sicherer Serverstandort und Datenschutzkonformität sollten selbstverständlich gegeben sein.

BauMaster ist eine Bausoftware, die allen diesen Anforderungen entspricht. Entwickelt von Baumeister Walter Fürthauer mit langjähriger Praxiserfahrung in der Bauprojektleitung.

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Als digitales Werkzeug für Verantwortliche am Bau steuert BauMaster den gesamten Bauablauf und sorgt für beweissichere Dokumentation und effizientes Baumanagement.

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