Abhängigkeiten im Bauzeitenplan
Was sind Abhängigkeiten im Bauzeitenplan?
Abhängigkeiten im Bauzeitenplan (auch Vorgänger-Nachfolger-Beziehungen) legen fest, in welcher zeitlichen Reihenfolge Bauaufgaben ausgeführt werden müssen. Beispielsweise kann der Innenputz erst beginnen, wenn die Rohinstallation abgeschlossen ist. In BauMaster werden diese Verknüpfungen direkt im digitalen Bauzeitenplan definiert.
Typische Einsatzbereiche
- Rohbauplanung – Fundament → Mauerwerk → Decke → Dachstuhl in logischer Reihenfolge
- Gewerkekoordination – Elektro- und Sanitärinstallation vor Verputzarbeiten einplanen
- Abnahmeplanung – Teilabnahmen erst nach Fertigstellung definierter Bauabschnitte
- Nachtragsmanagement – Auswirkungen von Änderungen auf Folgegewerke sofort erkennen
- Großprojekte – Komplexe Projekte mit vielen parallelen und sequenziellen Arbeitspaketen steuern
Vorteile
- Automatische Terminanpassung – Verzögerungen werden in BauMaster entlang der Abhängigkeitskette weitergegeben
- Realistische Planung – Zeitpuffer und kritische Pfade werden sichtbar
- Bessere Gewerkekoordination – Jeder weiß, wann die eigene Arbeit starten kann
- Frühwarnsystem – BauMaster erkennt Engpässe, bevor sie Kosten verursachen
- Transparenz – Alle Beteiligten sehen den aktuellen Stand und die Auswirkungen von Änderungen
Typischer Anwendungsfall
Beispielszenario: Beim Neubau eines Mehrfamilienhauses verzögert sich die Estrichverlegung um eine Woche. Durch die definierten Abhängigkeiten im Bauzeitenplan verschiebt BauMaster automatisch den Beginn der Bodenbelagsarbeiten und zeigt, dass sich die Gesamtfertigstellung um fünf Tage verschiebt.
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