Building Information Modeling, kurz BIM, treibt die Modernisierung am Bau voran. Immer mehr BIM-Programme werden entwickelt, um die Bauabwicklung zu revolutionieren. Das Ziel: den optimalen Einsatz aller Ressourcen zu gewährleisten, sodass Qualität, Zeit und Kosten im idealen Verhältnis zueinanderstehen. Wie das mit BIM-Tools gelingen soll und welche derzeit die beste BIM-Software am Markt ist, das erfahren Sie hier.
5 Key Facts zum Thema BIM – kompakt zusammengefasst
Was ist BIM und wozu dient es?
BIM ist eine Methode, bei der ein digitaler Zwilling des Gebäudes alle Bauwerksdaten verknüpft, um Planung, Bau und Betrieb effizient zu gestalten..
Sind BIM-Programme gleich BIM?
Nein. BIM ist die Methode, BIM-Software ist das Werkzeug, mit dem das 3D-Modell und die zugehörigen Daten erstellt und verknüpft werden.
Warum ist Interoperabilität wichtig?
Kein BIM-Programm deckt allein den gesamten Projektverlauf ab. Damit Daten verlustfrei zwischen Tools fließen, kommt meist der offene Standard IFC zum Einsatz.
Welche Daten verarbeitet BIM-Software?
Geometrische und alphanumerische Daten, Berechnungen, Prozessdaten, Kommunikation, Sensordaten und Metadaten werden parametrisch miteinander verknüpft.
Welche BIM-Software ist empfehlenswert?
Revit (Autodesk) gilt als Marktführer; Archicad, Allplan, Vectorworks und Tekla Structures sind je nach Einsatzbereich ebenfalls erste Wahl. Eine kostenlose Open-Source-Alternative ist Bonsai (vormals BlenderBIM).
Was ist eine BIM-Software?
Eine BIM-Software dient dazu, die Planung, Errichtung und Bewirtschaftung eines Gebäudes zu optimieren. Dazu wird ein digitaler Zwilling des echten Bauwerks erstellt: ein 3D-Modell, das alle Bauwerksdaten sammelt und verknüpft. Alle Beteiligten – von Architekten, Planern und Ingenieuren über die Bauleitung bis hin zu Baufirmen und Facility-Managern – arbeiten mit diesem Modell. So entsteht eine nahtlose Zusammenarbeit über den gesamten Gebäudelebenszyklus hinweg.
Zur Unterscheidung: Ist BIM ein Programm?
Nein – BIM ist selbst kein Programm und keine Software. BIM ist eine Methode, bei welcher in einem digitalen Gebäudemodell alle Bauwerksdaten zusammengeführt und verarbeitet werden. Dieses Modell wird mit einer BIM-Software erstellt. Mehr zur Frage, was hinter BIM steckt, erfahren Sie in unserem umfassenden Ratgeber:
BIM – Building Information Modeling
Doch BIM-Software ist nicht gleich BIM-Software: Ein BIM-Programm allein deckt derzeit (noch) nicht den gesamten Projektverlauf ab, sondern erfüllt nur Teilaufgaben. Architekten erstellen beispielsweise ein 3D-Gebäudemodell, Ingenieure nehmen damit die Tragwerksplanung vor und Facility-Manager planen die Bewirtschaftung und Wartungszyklen.
Um eine Software als BIM-Software zu bezeichnen, muss sie aber mindestens alle Daten auf einer gemeinsamen Plattform vereinen. Gute BIM-Programme arbeiten außerdem parametrisch: Sie verknüpfen alle Gebäudekomponenten und setzen diese in Beziehung zueinander.
Ein Beispiel: Wenn etwa eine Wand verschoben wird, werden anliegende Böden und Wände, Türen und Fenster etc. direkt mit angepasst – ohne etwas händisch neu modellieren zu müssen. Das senkt die Fehlerquote und ermöglicht das einfache Testen von Entwürfen und Änderungen.

Wo werden BIM-Programme eingesetzt?
Wie schon angesprochen gibt es eine Vielzahl an BIM-Software, -Tools und -Plattformen, von denen derzeit noch keine allein fähig ist, das gesamte Bauprojekt abzudecken. Aus diesem Grund ist häufig nicht von einer BIM-Software, sondern von vielen „BIM-fähigen“ Softwares die Rede. Damit sind unterschiedlichste Programme gemeint, die im Verlauf des Projektes notwendig werden, zum Beispiel:
Das Zusammenspiel aus diesen Programmen ergibt schlussendlich den BIM-Workflow. Das Ziel ist, für jeden Schritt entlang des Bauvorhabens passende BIM-Tools zur Verfügung zu haben, welche die Daten nahtlos von einem zum nächsten weitergeben.

Interoperabilität: Verlustfreier Datenaustausch zwischen BIM-Softwares & Tools
Da es (derzeit) nicht das eine BIM-Programm gibt, hat jede BIM-Software eigene Kriterien für ihre Anwender zu erfüllen. Doch eines vereint sie: Sie müssen untereinander kompatibel sein und gemeinsam ein großes Ganzes ergeben. Man spricht auch von „Interoperabilität“. Damit dieser offene Datenaustausch gegeben ist, braucht es einen gemeinsamen, international anerkannten Standard.
Hierfür kommt bei allen großen Herstellern IFC zum Einsatz. IFC steht für „Industry Foundation Classes”, es handelt sich um einen offenen, ISO-zertifizierten Standard, der von jedem Softwarehersteller eingesetzt werden kann. Dahinter steht die internationale Non-Profit-Organisation buildingSMART, die sich für die weltweite digitale Transformation am Bau einsetzt. Sie vergibt auch Software-Zertifizierungen für BIM-Programme – ein Qualitätsmerkmal bei der Auswahl.
IFC ist vergleichbar mit PDF: Modelle, die als IFC-Version exportiert werden, können in verschiedensten anderen Tools betrachtet, ausgelesen und weiterverarbeitet werden. Allerdings ist die Bearbeitung des Originalmodells nur im Originalprogramm problemlos möglich – der Ersteller des Modells (z. B. der Architekt) muss also nicht befürchten, dass andere Firmen Änderungen daran vornehmen.
Welche Daten beinhaltet eine BIM-Software?
Die Daten müssen also frei zwischen den BIM-Tools verfügbar sein, doch um welche Daten geht es dabei überhaupt? Eine BIM-Software verarbeitet viele verschiedene Datenkategorien gleichzeitig und setzt möglichst viele davon in Beziehung zueinander. Gemeint sind im Wesentlichen folgende:

Damit ist geklärt, was eine BIM-Software ist und was sie können muss. Welche Programme alle genannten Kriterien am besten umsetzen, das erfahren Sie jetzt.
Die besten BIM-Softwares 2026
Die Softwarelandschaft rund um Building Information Modeling ist sehr vielfältig, doch es gibt einige Produkte, die den Markt dominieren – im deutschen Raum sind das vor allem die BIM-Software-Packages der US-amerikanischen Firma Autodesk und die Tools der deutschen Nemetschek Group.
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Tool |
Ideal für |
Stärke/ wichtigstes Feature |
Preis (Stand Mai 2026) |
|---|---|---|---|
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Revit |
Architekten, Tragwerksplaner und Gebäudetechniker für multidisziplinäre Gebäudeplanung |
BIM-Plattform für Entwurf, Konstruktion und Dokumentation von Gebäuden und Infrastruktur in 3D |
ca. 3.106 € pro Jahr |
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Navisworks |
Bauleiter und BIM-Koordinatoren als Bindeglied zwischen Planung und Ausführung |
Projektprüfung mit Kollisionskontrolle sowie 4D- und 5D-Simulation |
ca. 1.185 € brutto pro Jahr |
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Archicad |
Solo-Architekten, lokale Teams sowie Teams mit Cloud-Zusammenarbeit inkl. HKLSE-Planung |
BIM-Komplettlösung für Architekten; Studio mit lokalem Teamwork über BIMcloud Basic, Collaborate mit MEP Design und Cloud-Zusammenarbeit |
Je nach Edition 2.750 € – 3.100 € pro Jahr |
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Allplan |
Vom AEC-Einstieg über Architekturbüros bis zu Ingenieurbüros und interdisziplinären Planungsbüros |
Vier Editionen mit wachsendem Funktionsumfang: 2D/3D und Visualisierung bis Fertigteilkonstruktion und parametrische Modellierung |
Je nach Edition 1.500 € – 4.250 € pro Jahr |
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Vectorworks |
Architekten, Landschafts- und Veranstaltungsplaner mit Design-Fokus |
Designorientierter BIM-Workflow mit flexibler 3D-Modellierung (SIEMENS Parasolid); besonders beliebt bei Mac-Nutzern |
2.340 € pro Jahr |
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SketchUp |
Architekten, Innenarchitekten und Designer für die Konzept- und Entwurfsphase |
Intuitive 3D-Modellierung mit großer Plugin-Vielfalt; kostenlose Browser-Version für nicht-kommerzielle Nutzung |
120 € bis 780 € pro Jahr |
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Tekla Structures |
Bauingenieure, Stahlbau-Konstrukteure, Fertiger, Bauunternehmen |
Modellbasierte Workflows für Stahl- und Betonbau; KI-Modellassistent und AI Cloud Fabrication Drawings (2026er Version) |
Preis auf Anfrage |
Revit & Forma Design Collaboration (Autodesk)
utodesk und BIM verbindet bereits eine lange Geschichte: Die Firma entwickelte in den späten 80er-Jahren das offene Dateiformat DXF und war Gründungsmitglied von buildingSMART.
Bei Autodesks Produkt Revit handelt es sich um eine der umfangreichsten BIM-Softwares auf dem Markt. Sie ist zum Einsatz in der gesamten Gebäudeplanung konzipiert und bringt dort Architekten, Ingenieure und Planer auf einer Plattform zusammen. Per Cloud-Anbindung (Forma Design Collaboration) können mehrere Anwender und Teams synchronisiert zusammenarbeiten.
Anwendungsbereiche sind z. B.:
Wer wie viele andere mit Autodesks BIM-Software Revit in die Planung seiner Bauprojekte startet, macht damit sicher keinen Fehler. Ein Revit-Abonnement kostet derzeit (Stand Mitte 2026) bei jährlicher Zahlung ca. 3.106 €.
Navisworks (Autodesk)
Ebenfalls von Autodesk stammt die BIM-Software Navisworks. Hier geht es nicht um die Planung selbst sondern um das Bindeglied zwischen Planung und Ausführung: Erstellte 3D-Modelle werden geprüft und einer Kollisionskontrolle unterzogen. So lassen sich Probleme noch vor Baubeginn beheben. Zudem hilft Navisworks dabei, Zeitpläne und Kosten mithilfe von 4D- und 5D-Simulationen zu steuern.
Die gesamte Autodesk AEC Collection beinhaltet neben Revit und AutoCAD auch Navisworks. Das ermöglicht einen durchgängigen Workflow: Zeichnungen aus AutoCAD werden in das Revit-Modell eingebunden und mit Navisworks überprüft. Navisworks liegt 2026 bei ca. 1.185 € brutto pro Jahr.
Archicad (Nemetschek Group)
Archicad war im Grunde das erste BIM-Zeichenprogramm für Architekten. Das Tool ist auf Architektur und Entwurf spezialisiert. Eindrucksvolle Visualisierungen und Präsentationen sind eine der Stärken von Archicad.
Weitere BIM-Funktionen von Archicad: Aus den parametrisch erstellten Modellen ergeben sich direkt alle benötigten Pläne für die Bauausführung. Die Graphisoft BIMcloud sorgt zudem dafür, dass das gesamte Architektenteam auf dasselbe 3D-Modell zugreift, um Versionenchaos zu verhindern.
Vor allem Architekten, die ein starkes Design-Tool mit BIM-Anbindung suchen, werden mit Archicad fündig. Das Tool ist bei verschiedenen Graphisoft-Partnern erhältlich, eine Archicad-Subscription kostet 2026 je nach Edition zwischen 2.750 € und 3.100 € im Jahr.
Allplan (Nemetschek Group)
Im deutschen Raum ist neben Archicad und Revit die BIM-Software Allplan ein großer Player. Allplan ist in vier Editionen erhältlich:
Die Software lässt dabei offen, wie man genau arbeiten möchte: von reinen 2D-Zeichnungen bis hin zur objektorientierten BIM-Methodik stehen verschiedene Arbeitsweisen zur Verfügung. Auch hier können Pläne einfach und flexibel angepasst werden, ohne neu modellieren zu müssen. Schnittstellen zu verschiedensten Tools aus den oben genannten Aufgabenbereichen vervollständigen das BIM-Package.
Allplan bietet also einen breiten Produktumfang, vor allem in Kombination mit den zahlreichen verfügbaren Partnerprodukten. Die Kosten richten sich nach der gewählten Edition und reichen von fast 1.500 € bis ca. 4.250 € pro Jahr.
Vectorworks (Nemetschek Group)
Vectorworks ist ein weiteres BIM-Programm aus der Nemetschek Group und ist für Architekten, Landschafts- und Veranstaltungsplaner gedacht. Die gestalterischen Möglichkeiten des designorientierten Tools sind sehr umfangreich – das bedeutet zwar mehr Einarbeitungszeit, ergibt aber auch besonders fortschrittliche 3D-Modelle.
Vectorworks Architektur ist übrigens eines der beliebtesten BIM-Programme für Mac-User. Hier gehören ebenfalls BIM-Funktionen wie das Erstellen von „Was-wäre-wenn“-Szenarien und der einfache Datenaustausch mit verschiedensten anderen BIM-Tools dazu.
Ein weiterer Vorteil: In Vectorworks können IFC-Dateien auch dann importiert werden, wenn diese vom internationalen Standard abweichen – es wird dann ein Fehlerprotokoll mitgeliefert, um Probleme beheben zu können.
Vectorworks Architektur ist für etwa 2.340 € jährlich erhältlich.
SketchUp (Trimble)
Eine Besonderheit: Die Browserversion SketchUp Free ist eine völlig kostenlose BIM-Software. Sie ist jedoch für nicht-kommerzielle Nutzung ausgelegt.
SketchUp versteht sich als besonders einfaches und intuitives Modellierungstool, das von Hobbynutzern bis hin zu Profis eingesetzt wird. Das BIM-Programm ist ideal, wenn man rasch von der Idee zum fertigen Modell gelangen möchte.
Wer ein minimalistisches, aber trotzdem starkes BIM-Zeichenprogramm sucht, sollte SketchUp wählen. Für den professionellen Einsatz gibt es die kostenpflichtigen Pläne SketchUp Go, Pro und Studio. Die jährlichen Kosten reichen je nach Modell von ca. 120 € bis 780 €.
Tekla Structures (Trimble)
Tekla Structures ist das führende Tool für Stahlbaukonstruktionen. Angesprochen werden vor allem Bauingenieure, Konstrukteure, Fertiger und Bauunternehmen. Mit dem Tool lassen sich detailgetreue 3D-Modelle erstellen, verwalten und teilen – Teams können gleichzeitig daran arbeiten.
Der Vorteil gegenüber anderen Softwares: die riesige Anzahl an verfügbaren Werkstoffen samt Fertigungs- und Konstruktionsinformationen. Zudem lässt sich Tekla mit zahlreichen Fertigungsmaschinen für Stahl- oder Betonfertigteile verbinden. Mit der 2026er-Version sind ein KI-Modellassistent und KI-gestützte Fertigungszeichnungen hinzugekommen.
Am besten geeignet ist Tekla Structures daher für Stahlbau-Großprojekte: Brücken, Bahnhöfe, Flughäfen, Industrieanlagen, Krankenhäuser, Stadien, Konzerthallen u. v. m. wurden damit bereits realisiert.
Trimble verrät leider keine aktuellen Abo-Kosten für Tekla Structures – das Produkt ist jedenfalls nach Bedarf in drei verschiedenen Konfigurationen erhältlich: Diamond, Graphite und Carbon.

Weitere digitale Helfer gesucht?
Weitere Software-Tipps finden Sie in unseren Ratgebern zu den besten Architektur-Apps und den nützlichsten Bau-Apps im Allgemeinen.
Eine Übersicht an nützlichen Tools, die BIM direkt mit der Baustellenarbeit verknüpfen (BIM2Field), finden Sie in unserem Vergleich:
BIM-Tools für die Bauausführung
Vom BIM-Modell zur fertigen Baustelle: BauMaster ergänzt Ihre BIM-Software
Die hier vorgestellten BIM-Programme sind in der Entwurfs- und Planungsphase am nützlichsten. Doch sobald die Baustelle startet, braucht es ein zusätzliches Werkzeug: eine **Bauprojektmanagement-Software, die das tägliche Baugeschehen überwacht, steuert und dokumentiert**.
BauMaster bündelt Aufgaben, Mängel, Pläne und Fotos an einem zentralen Ort. Die Dokumentation entsteht direkt auf der Baustelle und alle Projektbeteiligten arbeiten mit denselben aktuellen Informationen. So wird das digitale Modell gemeinsam mit allen Gewerken Schritt für Schritt zum fertigen Gebäude.
FAQ: BIM-Software
Was kostet eine BIM-Software?
Die Kosten einer BIM-Software hängen vom gewählten Anbieter und der Edition ab. Für Revit von Autodesk fallen 2026 bei jährlicher Zahlung ca. 3.106 € an, Archicad liegt je nach Edition zwischen 2.750 € und 3.100 € pro Jahr. Allplan ist ab ca. 1.500 € (Basic) bis ca. 4.250 € (Ultimate) pro Jahr erhältlich. Die Fixkosten sind also relativ hoch – BIM optimiert allerdings den gesamten Bauablauf, sodass sich die Investition meist schnell amortisiert.
In Kombination mit anderen Tools – wie einer zuverlässigen Bauprojektmanagement-Software – holen Sie das Maximum aus den eingesetzten Kosten heraus.
Gibt es kostenlose BIM-Software?
Ja. SketchUp Free läuft kostenlos im Browser, ist allerdings laut Trimble nur für nicht-kommerzielle Nutzung vorgesehen. Eine vollwertige Open-Source-Alternative ist Bonsai (vormals BlenderBIM): ein kostenloses Add-on für Blender, das IFC-natives BIM-Authoring ermöglicht. Studierende und Lehrkräfte erhalten zudem bei nahezu allen kommerziellen Anbietern (Autodesk, Graphisoft, ALLPLAN, Vectorworks) kostenlose Education-Lizenzen.
Welches Programm sollte man für BIM einsetzen?
Welches BIM-Programm zu Ihnen passt, hängt ganz von Ihren Anforderungen ab. Eine sichere Wahl ist Revit von Autodesk, aber auch Tools wie Archicad, Allplan, Vectorworks etc. sind für bestimmte Anwender perfekt geeignet. Wählen Sie am besten einige Favoriten und unterziehen Sie diese dann einem ausgiebigen Praxistest.
Ist AutoCAD BIM-fähig?
AutoCAD ist primär eine CAD-Software für 2D- und 3D-Zeichnungen, kein vollwertiges BIM-Authoring-Tool. Es kann jedoch IFC-Modelle importieren und betrachten. Erst in Kombination mit Revit (Autodesks BIM-Lösung) entsteht ein vollwertiges BIM-Modell, das als zentrale Datenquelle für den gesamten Gebäudelebenszyklus dient.
Mehr Informationen zum Unterschied zwischen CAD und BIM erhalten Sie in unserem BIM-Ratgeber.











